29. Apr. 2020
Harald Huber
3 min Lesezeit

Eine Welt nach Corona gibt es nicht

Häufig wird in den Medien davon gesprochen, was „nach Corona“ sein wird – aber eine Zeit nach Corona wird es nicht geben. Warum und wie Sie Ihr Unternehmen auf die neue Arbeitswelt durch Corona ausrichten im Blogartikel.

DE_unymira_Blog_Teaser_Corona_stay homeCorona hat das Leben und Arbeiten, wie wir es bisher kannten verändert. Daher wird es keine Zeit nach Corona geben. Betrachten wir einmal ausschließlich einen kleinen Ausschnitt des geschäftlichen Aspekts, so gab es eine Zeit davor. Diese ist, auch wenn es uns teilweise anders vorkommt, noch gar nicht so lange her. Genauer gesagt nur wenige Wochen. In dieser Zeit war in vielen, vor allem traditionell geprägten Unternehmen, die Anwesenheit aller Mitarbeiter vor Ort im Firmensitz oder in der Niederlassung obligatorisch. Ein mobiles Arbeiten z.B. im Homeoffice war undenkbar, da die Meinung vorherrschte, dass ein produktives Arbeiten dort nicht möglich sei.

 

Es gab auch eine Zeit während Corona 

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Damit sind die Tage und Wochen gemeint, in denen ganz plötzlich über Nacht ganze Belegschaften ins Homeoffice geschickt wurden, in der für klassische Schreibtischjobs Schichtmodelle eingeführt wurden, wo die Bestellungen von Laptops und vor allem Headsets in die Höhe schossen, ebenso wie die Anfragen in Service-Centern und IT Help Desks. Wochen, in denen viele Unternehmen vor großen technischen, aber auch organisatorischen Herausforderungen standen: 

  • Wie kann sichergestellt werden, dass alle Mitarbeiter die wichtigen Informationen erhalten?
  • Durch welche Tools und in welcher Häufigkeit finden Abstimmungen statt?
  • Wie können wir am effektivsten gemeinsam an dem gleichen Dokument arbeiten?
  • Welche Möglichkeiten können geboten werden, damit der soziale Aspekt nicht zu kurz kommt?
  • Wie beantworte ich sowohl die Fragen von Mitarbeitern als auch von Kunden, die in diesen ungewissen Zeiten aufkommen, effektiv?

Auch wenn sich die sehr schnell ergriffenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus in der Öffentlichkeit langsam lockern, d.h. Ladengeschäfte wieder öffnen dürfen, Dienstleistungsbetriebe wie Friseure ihre Salons wieder betreiben dürfen und Kinder nach und nach zurück in die Schulen können, wird sicherlich sowohl das soziale Miteinander als auch die Arbeitswelt nicht mehr so sein wie davor.

 

Die Zukunft hat bereits begonnen

unymira_Blog_Teaser_DigitalWorkplace_370x370Viele Unternehmen haben in diesen turbulenten Wochen gelernt, dass ihre Mitarbeiter auch ortsunabhängig im Homeoffice gewissenhaft und produktiv arbeiten. Dass sie weiterhin, wie vom Standort oder aus der Niederlassung gewohnt, erreichbar sind und Abstimmungen zwar anders als im direkten Gespräch, aber durchaus gut funktionieren. Ein Digital Workplace scheint nicht mehr in weiter Ferne, sondern die Normalität zu werden.

Doch nicht nur der Digital Workplace hat sich in kürzester Zeit vom Image der Zukunftsmusik verabschiedet. Was die CDOs (Chief Digital Officer) seit ein paar Jahren in mühsamen kleinen Schritten versuchen voranzutreiben, hat das Virus quasi über Nacht möglich gemacht. Die Notwendigkeit zur Digitalisierung von vielen Prozessen und Aufgaben. Auch wenn nach wie vor oftmals die passenden Tools fehlen, um die digitale Zukunft noch alltagstauglich zu gestalten.

Dennoch ist deutlich geworden, dass Digitalisierung in vielen Bereichen tatsächlich möglich ist, wenn auf allen Seiten der Wille da ist. Und viele Mitarbeiter werden genau das weiter einfordern. Denn gerade jetzt, wo die Kids zuhause sind, Homeschooling notwendig wird und der Fokus sich doch etwas verschiebt, wird vielen klar, was eine gute Work-Life-Balance bedeutet und wie wichtig sie in der heutigen Zeit ist. Mit flexiblen Arbeitszeiten und vor allem auch ortsunabhängigem Arbeiten, egal in welchem Bereich, wird das noch stärker möglich. Und Unternehmen sowie Mitarbeiter haben in den letzten Wochen gezeigt, wie das aussehen kann.

So viele positive Dinge das digitale Arbeiten auch mit sich bringt, einen kleinen und sehr wichtigen Aspekt kann es dann doch nicht abdecken: den persönlichen Kontakt. Dieser ist besonders für den Teamspirit und damit auch teilweise die Motivation verantwortlich. Soziale Kontakte sind notwendig und der persönliche Austausch, auch z.B. in der Kaffeeküche, ist virtuell so nicht abbildbar. Doch Videokonferenzen sind in der heutigen Zeit zur Normalität geworden, Face Time anstatt Sprach-Anrufe machen das digitale „Treffen“ deutlich persönlicher. An diesen Formaten sollte festgehalten werden, machen sie auch standortübergreifende Teamarbeit gleich so viel effizienter. Dennoch ist es wichtig, sich weiterhin regelmäßig im Büro persönlich zu sehen, wenn es die Situation wieder zu lässt.

american-casual-cellphones-1799347-1Alles in allem bringt die Digitalisierung den Fortschritt und Corona hat diesen schneller vorangetrieben als sich das einer hätte vorstellen können. Ein Zurück wird es nicht mehr geben, nur ein Voraus – weiter in die Zukunft, die viele schon so lange prophezeit hatten und die nun schneller kommt als gedacht.

 

Software-Lösungen unterstützen zielgerichtet

Aus diesen Gründen ist es entscheidend, dass Unternehmen jetzt die Digitalisierung weiter vorantrieben und sich für das „neue Arbeiten“ in allen Bereichen richtig aufstellen; denn es hat bereits begonnen. Unterstützung bieten intelligente Software-Lösungen, wie zum Beispiel:

  • Chat-Lösung – Fragen „schnell über den Schreibtisch“, können virtuell per Chatlösung gestellt werden. Diese poppen auf dem Bildschirm auf, sodass meist auch eine schnelle Antwort erfolgt.
  • Tool für Online-Meetings – Für den Austausch im Team oder um gemeinsam auf einen Arbeitsstand zu schauen, ist eine Software für Online-Meetings die passende Lösung. Bildschirm-Inhalte können übertragen werden, Videotelefonie ist möglich.
  • VPN Zugänge – Der Zugriff auf die Netzwerklaufwerke aus dem Homeoffice ist für viele Mitarbeiter notwendig, um effizient arbeiten zu können. Mit einem VPN-Zugang wird dies ermöglicht.
  • Telefonweiterleitungen / Softphone – Um auch für Kunden wie gewohnt erreichbar zu bleiben, muss auf das E-Mailpostfach zugegriffen werden können sowie das Telefon weitergeleitet werden. Auch die Nutzung eines Softphones, bei dem über den Computer, genauer gesagt ein Netzwerk, telefoniert wird, ist möglich.
  • Wissensmanagement Software – Der Zugriff auf das gleiche qualitätsgesicherte Wissen und ein „Single Point of Truth“ ist gerade wenn Mitarbeiter von verschiedenen Orten aus arbeiten unabdingbar.
  • Digital Workplace – Eine ganzheitliche Lösung, um langfristig effektiv und standortübergreifend gemeinsam an Projekten zu arbeiten, Mitarbeitern Informationen zur Verfügung zu stellen und Prozesse digital abzubilden, bietet ein Digital Workplace.
  • IT Self-Service Lösungen – Mitarbeitern schnell und einfach bei IT-Problemen unterstützen, egal von wo aus sie arbeiten, ermöglichen IT Self-Service Lösungen. IT-Fragen können selbstständig beantwortet werde oder werden vom System bereits automatisch behoben.

 

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